Inklusion

Rückblick auf vier Grundschuljahre Inklusion

Vier Jahre lang wurden Kinder der Wiesentalschule und Kinder der Helen-Keller-Schule, Schule für Körperbehinderte und Schule für Geistigbehinderte, gemeinsam in einem Klassenverband unterrichtet. Die Klasse blieb die ganze Zeit über im Untergeschoss des Grundschulgebäudes, da dieser Teil über einen separaten Ein-/Ausgang verfügt und somit rollstuhlgerecht ist.  Nun ist das vierte Schuljahr bald vorbei. Damit auch Außenstehende sich einen Überblick über gelebte Inklusion an unserer Schule verschaffen können, hielt ich mit meinen beiden Kolleginnen Sabine Amann, Lehrerin der Wiesentalschule und Elisabeth Steinmeyer, Lehrerin der Helen-Keller-Schule, einen kleinen Rückblick über diese ganz besondere Zeit.

 Wie ist die Zusammensetzung der Klasse?

 S. Amann: Anfangs waren es vierzehn Kinder der Wiesentalschule und sechs Kinder der Helen-Keller-Schule, später verließ ein Schüler der Helen-Keller-Schule die Klasse, ein anderer Schüler der Regelklasse kam hinzu. Während die Helen-Keller-Schüler die „Tiger“ genannt wurden, waren es bei den Wiesentalschülern die „Bären“. Diese namentliche Unterscheidung...

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Das Jahresprojekt 2012 der Inklusionsklasse 2a/3a

Nachdem wir letztes Jahr einen Kalender unter der Überschrift:

Große Künstler / kleine Künstler

als Weihnachtsgeschenk für unsere Eltern als Jahresarbeit gestaltet hatten, haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Märchen zu gestalten, um aus den 12 Kalenderblättern am Ende einen

  • Kalender Januar

Märchenkalender

verschenken zu können.

 

Erratet ihr die Märchen? Klickt hier...

Kooperationen mit der Theatergruppe Tempus fugit aus Lörrach

Nur Mut!

Als Forumtheater zeigte die Theatergruppe Tempus fugit  im Oktober 2011 für die Klassen 8 und 9  das Stück „ Nur Mut“, bei dem vor allem die Zeit nach der Schule, Wunschberufe und Bewerbung thematisiert wurden.

Das Stück wurde zunächst von den Schauspielern aufgeführt, im Anschluss daran konnten die Schüler selbst in den Handlungsverlauf eingreifen, Szenen nach ihren Wünschen ändern und auch selbst mitspielen.

„Ich Du Wir- Als das Wünschen noch geholfen hat“

Zu diesem Thema findet derzeit an unserer Schule ein theaterpädagogisches Inklusionsprojekt unter der Leitung des Theaters Tempus fugit aus Lörrach statt, an dem Schüler und Schülerinnen  der Wiesentalschule und der Helen- Keller- Schule teilnehmen.

Dabei geht es vor allem darum, sich selbst und andere besser kennenzulernen mit allen persönlichen Stärken und Schwächen und damit ein soziales Gefüge untereinander herzustellen. Zudem geht es darum, das Selbstbewusstsein und vorhandene Fähigkeiten zu stärken und aufzudecken, Verantwortungsbewusstsein aufzubauen, die Konfliktfähigkeit zu stärken, die Frustrationstoleranz zu erhöhen, sowie Lese- und Sprachfähigkeiten zu schulen.

Unterrichtsfächer wie Musik, Kunst und Sport werden hier zur kreativen Gestaltung mit einbezogen.

Intensivproben finden in der Zeit von April bis Juni statt,  zum Abschluss wird es im Juli  2-3 Aufführungen geben.

 

Inklusion als Leitidee

Inklusion in der Schule heißt für uns, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren Begabungen, Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen gemeinsam leben und lernen. Unser Ziel ist es, jeden einzelnen Schüler in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen.
Mit unserer Nachbarschule, der Helen-Keller-Schule für geistig- und körperbehinderte Schüler, haben wir in den letzten Jahren eine intensive Zusammenarbeit aufgebau, ebenso mit dem Fachdienst für Kind und Familie Tüllinger Höhe.

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