Gemeinschaftsschule

Weltmeister ringt mit Schülern der Wiesentalschule

In einen ganz besonderen Genuss kamen am vergangenen Freitag die Siebtklässler der Wiesentalschule Maulburg GMS. Kein Geringerer als Ivo Angelov, mehrfacher bulgarischer Meister, sowie Welt- und Europameister im griechisch-römischen Stil im Federgewicht, gab sich die Ehre und trainierte zwei Stunden mit hochmotivierten Schülern und Lehrkräften.

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Nach einem intensiven Erwärmungsprogramm zeigte er den sichtlich beeindruckten Sportlern verschiedene Griffe und geizte auch nicht mit spektakulären Würfen mit seinem Übungspartner Nico Wagner.
Nach Beendigung der Unterrichtseinheit gab es die Möglichkeit sich mit Ivo Angelov fotografieren zu lassen, was die Teilnehmer gern annahmen. Ein einmaliges Erlebnis für die Schüler fand so einen schönen Abschluss.

Wanderung zum Sonnenaufgang auf den Belchen

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Die Klasse 9b der Wiesentalschule Maulburg machte am Freitag, den 27. September 2018 unter der Leitung von Klassenlehrer Oliver Nöll, Schulsozialarbeiterin Nadja Braun und Kooperationslehrer Klaus Streicher ihren Wandertag zum Belchen im Schwarzwald, von dessen Gipfel aus sie den Sonnenaufgang miterleben konnten. (von Klaus Streicher)
Ja, zugegeben, es kostet einige Überwindung, früh morgens um 3.00 Uhr aufzustehen und um 3.30 Uhr zur Schule aufzubrechen – aber das Vorhaben war die Überwindung wert. Abfahrt war um 4.00 Uhr vor der Wiesentalschule in Maulburg. Einige unerschrockene Eltern hatten sich dankenswerterweise bereit erklärt, in ihren PKW die 22-köpfige Wandergruppe durch das Kleine Wiesental zum Haldenhof unterhalb des Belchen zu chauffieren. Von dort aus brachen wir auf zu unserem Ziel, dem Belchengipfel, welchen wir noch vor Sonnenaufgang erreichen wollten. Das Wetter war uns wohlgesonnen, der Himmel war klar. Immerhin fand der letztjährige Wandertag auf den Belchen zum Sonnenaufgang an einem wolkenverhangenen Tag statt, so dass im Nebelgrau lediglich zu sehen war, wie es allmählich heller wurde.

Durch die sternklare Nacht ging es auf mondhellen Wegen bergan. Die teils starke Steigung des Weges und die Müdigkeit zu dieser frühen Stunde stellten für einige der Teilnehmer eine große Herausforderung dar. Auch hatten manche nach der kurvenreichen Anfahrt mit Übelkeit zu kämpfen. All diesen Anfechtungen zum Trotz stieg die Gruppe, unterbrochen von zwei kurzen Pausen, ihrem Ziel entgegen. Die Gespräche waren auf das Nötigste beschränkt, um bei Atem bleiben zu können. So waren die Geräusche der Nacht - vereinzeltes Rascheln im Unterholz oder der gelegentliche Ruf eines Käuzchens - deutlich zu hören. Unerwartete Laute gab es jedoch bei einer Schutzhütte am Weg. Dort war ein kleines Zelt aufgebaut, aus dem leises, doch gut vernehmliches Schnarchen drang. Die Gruppe konnte die Stelle passieren, ohne den Zeltinsassen aus dem Schlaf zu reißen.

Auf 6 km Weg mussten rund 480 Höhenmeter überwunden werden. Je höher wir stiegen, desto schmaler und unwegsamer wurde der Pfad. Teilweise von Wald beschattet, musste man auf dem dann nur spärlich beleuchteten Weg jeden Schritt sorgfältig setzen. Kurz vor 7.00 Uhr gelangten wir auf dem Gipfel an, von wo aus bereits ein heller Lichtstreifen vom östlichen Nachthimmel sichtbar war. Der westliche Himmel zeigte sich noch in tiefem Blau, als sich im Süden allmählich die Umrisse der Berge im Berner Oberland gegen den orange schimmernden Himmel abzeichneten. Und plötzlich, im Osten, zwischen Herzogenhorn und Blößling, wurde ein funkelnder Punkt sichtbar: der erste Sonnenstrahl. Wir lagerten unterhalb des Gipfelkreuzes und begrüßten bei Tee und Frühstücksbroten den neuen Tag.

Mittlerweile war unser Zentralgestirn vollständig über dem Horizont zu sehen. Da wir nur wenige Tage nach der Tag-und-Nacht-Gleiche, dem astronomischen Herbstanfang, unterwegs waren, warf der Belchen seinen markanten Schatten genau nach Westen ins Rheintal, in Richtung des Ballon d’Alsace, des Elsässer Belchen. Gut vorstellbar, dass die Kelten vor über 2000 Jahren diese Beobachtung als Grundlage für ihren Kalender nutzten.

Nach einem ausgedehnten Aufenthalt begannen wir den Abstieg in Richtung Schönau. Auf einer Strecke von 8 km ging es ungefähr 870 Höhenmeter bergab. Die Feststellung, dass bergauf gehen nicht unbedingt anstrengender sein muss, als bergab war für einige der Teilnehmer neu. In Schönau angekommen, fuhren wir mit dem öffentlichen Bus nach Zell im Wiesental und von dort aus mit dem Zug nach Maulburg. Dieser Wandertag war ein besonderes Erlebnis für alle, die dabei waren.

Ein außergewöhnlicher Besuch

Ganz besondere Gäste empfingen die Lesescouts am Montagnachmittag, 06.06.2016 in der Wiesentalschule. Eine Gruppe Senioren aus dem Georg Reinhardt Haus Schopfheim kam zu Besuch. Es war der Gegenbesuch, nachdem SchülerInnen der sechsten Klassen im Rahmen ihres Projektes „Lesescouts“ seit Januar die Wohngruppen des Georg Reinhardt mit mehreren Treffen erfreuten. Es sollte ein schwungvolles Programm stattfinden, das die Lesescouts mit viel Engagement vorbereitet hatten. In Rollstühlen und Rolatoren wurden die Senioren, begleitet von Mitarbeitern des Seniorenheims, von den Schülern auf dem Schulhof empfangen. Im Musiksaal der Schule spielten alle Anwesenden miteinander zunächst mehrere Runden Flüsterpost. Da gab es viel zu lachen, lautete das Schlusswort doch völlig anders als das Anfangswort. Richtig fetzig ging es dann bei der Reise nach Jerusalem zu. Ein Schüler und ein Senior gingen Arm in Arm zusammen und versuchten bei rhythmischer Musik ein Stuhlpaar zu ergattern, wenn die Musik aussetzte. Eine ganz schöne Herausfordeung für die etwas betagten Damen und Herren, doch sie hielten tapfer durch, bis das Siegerpaar ans Ziel kam. Anschließend teilten sich Schüler und Senioren in zwei Gruppen auf, um die verschiedenen Fachräume der Schule zu erkunden. Ein kleiner Höhepunkt bildete dabei der Aufenthalt in unserer Mediathek. Einige Seniorinnen sagten aus dem Gedächtnis Gedichte auf, die sie noch aus Schulzeiten kannten. Und Frau Wolf mit neunzig Jahren trug ein eigens verfasstes Gedicht für dieses Treffen vor, das besonders die jungen Zuhörer sehr beeindruckte. Großen Anklang fand der kurze Besuch des HTW Raumes, in dem gerade Fünftklässler ihre ersten Nähversuche an der Nähmaschine starteten. Da herrschte natürlich großes Interesse bei den älteren Damen, denn das Nähen gehörte früher für viele doch zu ihrem Alltag. Nach dem Rundgang durch den Eingangsbereich gab es dann draußen die wohl verdiente Stärkung. Das Zusammensitzen bei Kaffee, kalten Getränken und selbst gebackenen Kuchen rundete den gelungenen Nachmittag ab, bevor sich sowohl die SchülerInnen als auch die Gäste wieder auf den Heimweg machten.

Und hier das Gedicht von Frau Wolf:

Ein Haus mit offenen Türen

 

Mögest du stets einen Menschen finden,

der dir sein Haus öffnet,

wenn du nicht mehr aus noch ein weißt,

der dir zuhört und deine Sorgen mit dir trägt.

 

Möge dein Haus offene Türen haben,

für Freunde und Fremde, die deine Hilfe brauchen,

auch wenn es dir im Augenblick

nicht gefälllt.                                                                         

 

Lore Wolf 06.06.2016

Lesescouts bei Senioren

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Es war ein besonderes Ereignis, das am letzten Montag (25.01.2016) stattgefunden hat, sowohl für die BewohnerInnen des Georg-Reinhardt-Hauses in Schopfheim als auch für die Lesescouts unserer Schule. Über die Lesecouts wurde bereits auf dieser Seite berichtet. Es war die Idee der ProjektschülerInnen, Senioren zu besuchen, um ihnen aus Büchern vorzulesen. Stefan Schmidt, Sozialdienstleiter des Seniorenheimes, sagte spontan zu, um diese Aktion in seinem Haus durchzuführen. Bei der Ankunft der Kinder verflog das anfängliche Herzklopfen der Schüler im Nu, wurden sie doch von den MitarbeiterInnen des Hauses freundlich begrüßt und dann gruppenweise zu den verschiedenen Wohngruppen des Hauses geführt. Schnell war ein Kreis aus Sesseln, Stühlen und Rollstühlen gerichtet. Die Kinder stellten sich den Bewohnern vor und dann begann das Vorlesen. Im Vorfeld hatten sie fleißig geübt, um Textauszüge aus Büchern wie "Das Wilde Pack", Hände weg von Mississippi", "Die Chroniken von Araluen" und "Das Schicksal der Sterne" sicher vorzutragen. Doch wie anders war es nun, ...

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